Falko

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  21.Oktober 2007

Ich bin der Rauhhaardackel Falko, und lebe nun seit ein paar Jahren in der Scheune bei meiner Familie.

Wie es dazu kam?

Nach fast 30 Jahren Rauhaardackel wollte Frauchen nach dem Verlust ihrer " Wurz'l " nie nie wieder einen Hund ! Herrchen hat das akzeptiert, und so verlief das Leben weiter. Die Wochen vergingen ohne Spaziergänge, man ging nicht mehr auf die Wiese hinters Haus, man schaufelte keinen Weg in den Schnee.

Keine Weihnachts- Deko, nichts. So vergingen die Tage und die Wunden vernarbten. Dann setzte sich Frauchen  an den PC und fing an die Bilder ihrer drei Dackelmädchen einzuscannen. Eines Abends schaute sie mal im Internet, bei Tiere suchen ein zu Hause vom WDR rein. Nur mal so. Bei kleinen bis mittelgroßen Hunden. Und auf einer Seite, von 67 Hunden aller Couleur stand an 52ster Stelle ich:

 

ein fast 6 jähriger Rauhaarder unter Tränen abgeben wurde, weil angeblichdie vorhandene Hündin mich immer wieder gebissen hat.

Mein Foto scheint ja mächtig Eindruck auf Frauchen gemacht zu haben, sie hat es gespeichert und dann Herrchen gezeigt. Und so wurde ein paar Tage später alles mit dem Tierheim Koblenz besprochen und ein Termin ausgemacht. Vorher wurde zwar noch erwähnt, das ich keine Männer leiden mochte ( ? ) Aber egal.

Zuerst haben sie noch Leckerlies gekauft, und dann sollte es am 12. März 2oo5, morgens um 7 Uhr losgehen, um 10:00 war Termin. Sollte ! Aber in der Nacht hat es so kräftig geschneit, das Herrchen für die rund 3o Kilometer bis zur Hunsrück-Höhenstraße anderthalb Stunden brauchte. Und ab da ging gar nichts mehr. LKWs standen kreuz und quer. Herrchen hat gewendet und wollte es über die A 1 versuchen, die müsste ja geräumt sein. Aber nichts dergleichen, nur eine Fahrspur war leidlich zu befahren, für insgesamt 18o Kilometer brauchten sie über vier Stunden. Aber sie kamen, stellten sich dem Tierheim Team vor, hatten Bilder von zu Hause dabei, erzählten von sich und Ihren 3 Dackelmädchen, und und und .

Und dann kam ich:

Laut bellend um die Ecke, und wie laut, lacht heute Herrchen immer noch. Frauchen meinte; oh schreck, Wurz’l  XXl.  Na ja 14 Kilo sind auch kein Pappenstiel. Vorher hatten sie immer Zwerge. Hm, da gab’s zwar feine Leckerlies, aber sonst, was sind das für Leute, neue Gassigeher ? Wir gingen eine Zeit lang spazieren, war ganz nett, ich lief vorneweg und kümmerte mich nicht um sie. Warum auch, ich muss danach sowie so wieder zurück in die Box. Aber irgendwie doch, wieso sollte ich keine Männer mögen, dieser da ist doch ganz nett, ui, wo geht er denn jetzt hin ? Ans Auto? Ja will der denn ohne mich heimfahren ? Dann aber schnell hinterher. Ich posierte mich also hinter die offene Hecktür, reinspringen konnte ich ja nicht, der Wagen ist so hoch. Dann wurde alles schriftliche erledigt und mit einer Ration Futter und meinem Quietschie durfte ich dann mit. Die Straßen waren inzwischen geräumt, und nachmittags kamen wir zu Hause an. Es wurde noch entschieden das ich von nun an Falko heißen sollte, denn Othello ließe sich so schlecht rufen.

Also, ich der Othello, vormals Balu, wurde am 24. Juli 1999 als

“ Freddy vom Hockelberg†in Morbach/Hunsrück geboren.

Laut Unterlagen muss ich im Juni 2000 noch bei meiner Züchterin gelebt haben, danach kam ich zu einer anderen Familie. Ich kann mich daran aber nicht mehr so recht erinnern, nur Herrchen meint, ich hätte da einen “ Knacks “ wegbekommen, weil ich Menschen gegenüber sehr ängstlich bin. Wenn ich ein Stöckchen oder die Fliegenklatsche sehe nehme ich Reisaus, wird irgendwo, irgendwas fest geschlagen, zucke ich zusammen und belle, aber mehr so jaulend. Auch noch nach zwei Jahren.

 Ich esse gerne Obst, verputze schon mal einen Apfel zum Frühstück, und fast alles Gemüse. So bekomme ich auch ab und an eine Möhre zum knabbern.

Und an den Kräutern auf dem Balkon nage ich auch schon mal.

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                                                                           schaut auch niemand?

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                                                                         hmmm... Bergbohnenkraut !

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                                     nur gut das der Topf so niedrig ist !  soll ja gut für den Magen sein !

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                                                                           ich hör’ was .....   erwischt !

Ich geniesse es gebürstet zu werden, lasse mir sogar meine Langen Haare aus den Ohren zupfen. Aber: Verschwörung, kommen die etwa mit der Schere, Pinzette oder gar Zahnbürste an, dann ist Polen offen, da müsste schon ein dritter Mann her um mich zu halten, und den gibt es in unserem Haushalt nicht !

                           Mit meinem Quietschie spiele ich sehr gerne, knurre zwar dabei, ist aber nicht böse gemeint.

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                                                                 Und ein Hobby habe ich auch, ich schaue gerne fern.    

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Ich glaube ich habe jetzt so ziemlich alles positive wie negative von mir erzählt, und ich bin wirklich froh bei meinen Beiden zu leben.